Mikroplastik in Kosmetik

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Du weißt sicher was Kosmetik ist, oder? Ein Problem bei manchen Kosmetikartikeln ist: Sie enthalten sogenanntes „Mikroplastik“, mikroskopisch kleines Plastik. Duschgel, Zahnpasta, Peeling und sogar im Lippenstift steckt Mikroplastik drin, fast in jedem 5., 3. oder 10. Kosmetikartikel steckt Mikroplastik drin. Niemand braucht dieses Mikroplastik und es ist auch für nichts nützlich, besonders gut für den Körper ist es auch nicht. Wenn sich Unternehmen selber dazu verpflichten auf Mikroplastik zu verzichten sind es meistens erstmals vage Versprechen. Aber auch du als Verbraucher kannst etwas tun, indem du auf die Inhaltsangaben bei Kosmetika guckst. Nicht immer ganz einfach, aber es geht. Unter diesen hauptsächlichen Namen verbirgt sich Mikroplastik: „Polyethylen“ (PE), „Polypropylen“ (PP), „Polyamid“ (PA) oder  „Polyethylenterephtalat“ (PET).

Die beste Alternative ist zertifizierte Naturkosmetik, hier kannst du dir sicher sein, dass kein Mikroplastik enthalten ist. Anstatt Mikroplastik werden Stoffe wie Tonerde, Kreide, Kieselmineralien oder Salz in der Zahnpasta, getrocknete und gemahlene Nussschalen, Oliven-, Aprikosen und Traubenkerne oder Weizenkleie im Peeling, fein gemahlene Mineralien und Edelsteine in Puder und Lidschatten verwendet. Naturkosmetik erkennt man an den Siegeln von Natrue, BDIH, Ecocert, Naturland oder Demeter.

Hier findest du Kosmetika mit Mikroplastik und dessen Alternativen!

Was du noch tun kannst um auf Plastik zu verzichten:

Kaufe in Läden ein, die unverpackt verkaufen oder bestelle Online in Shops, die plastikfreie Dinge verschicken. Wie das geht, erfährst du hier!

BUND und Greenpeace haben Listen erstellt, die uns zeigen welche Produkte (bei Namen genannt) Mikroplastik enthalten.